INPP Methode und CFR-Methode

Weitere Behandlungsmethoden

Neben der Methodik der Amerikanischen Chiropraktik wenden wir auch andere etablierte Praktiken an, die sich bei der Behandlung bestimmter Symptome in internationalen Fachkreisen etabliert haben. Natürlich wenden nur Fachkräfte in unserer Praxis diese Methoden an, die entsprechende Fortbildungen und Seminare erfolgreich absolviert haben. Zwei Beispiele hierfür sind die sogenannte INPP Metode und die CFR-Methode (Cranial Facial Release). Details zu diesen Methoden und den typischen Symptomen, für die sie aus unserer Sicht die beste Behandlungsoption darstellen, erfahren Sie im Folgenden.

INPP bei verhaltensauffälligen Kindern

Institute for Neuro-Physiological Psychology (INPP)

Die Anwendung der INPP Methode (INPP ist die Abkürzung für Institute for Neuro-Physiological Psychology) wenden wir zum Beispiel an, wenn ein Kind auffällige Schwierigkeiten beim Erlernen des Schreibens, Lesens und Rechnens hat oder auffällige Probleme in den Bereichen der Grobmotorik, der Feinmotorik oder des Gleichgewichts hat. Solche Lern- und Verhaltensprobleme werden oft erst beim Start der schulischen Laufbahn sichtbar. Trotz unauffälliger Entwicklung und vermeindlich "normaler" Intelligenz treten mit den steigenden Anforderungen an das Kind Probleme und Schwierigkeiten auf. Typische Symptome sind zum Beispiel nicht still sitzen können, sich beim Lernen oder Schreiben mit dem Ellenbogen auf dem Tisch abstützen, häufiges unkonzentriert sein sowie die Neigung zu Ängstlichkeit oder Zornausbrüchen.

Mit der Methodik der INPP-Überprüfung können wir die Ursache dieser Probleme ermitteln. Oft handelt es sich um Restreaktionen frühkindlicher Reflexe. Durch ein regelmäßiges Übungsprogramm können diese neuromotorischen Entwicklungsverzögerungen erfolgreich von uns behandelt werden. Unsere Übungen der neurophysiologischen Entwicklungsförderung sind für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von ca. 5 Jahren geeignet. In diesem Bewegungsprogramm durchlaufen die Kinder gezielt ihre einzelnen frühen motorischen Entwicklungsschritte. So wird ein stabiles Fundament geschaffen, um ihr körperliches und kognitives Potential voll nutzen zu können. Mit der INPP-Methode arbeiten wir also direkt an den Ursachen der Probleme, statt nur einige Symptome zu lindern und geben den Kindern mit den gelernten Übungen die Möglichkeit, den Erfolg der Behandlung selbstständig und zu Hause zu beschleunigen und zu intensivieren.

CFR-Methode nach Trauma oder Störungen des Kiefergelenks

Cranial Facial Release (CFR)

Behandlung neuronaler und struktureller Störungen im Bereich des Schädels

Der Schädel ist keine Hülle aus einem Stück, sondern besteht aus 22 unterschiedlichen Knochen, die an 64 Stellen miteinander korrespondieren. Diese Knochen bewegen sich zum Beispiel bei der Atmung, sodass eine Fixierung innerhalb des Schädels zu unterschiedlichen chronischen und neurologischen Störungen führen, die durch herkömmliche Behandlungen nicht zu lösen sind.

Die CFR Technik hat als Ziel diese Fixierungen mit Hilfe eines Ballons, der durch die Nase eingeführt wird, zu lösen und die Mobilität der Schädelknochen wieder herzustellen. Häufige Ursachen von Cranialen Störungen sind Traumata aller Art, Störungen des Kiefergelenks, Zähneknirschen, etc. Die Hirnanhangsdrüse, die für einige der wichtigsten Körperfunktionen zuständig ist, funktioniert durch die Reduktion der Spannungen wieder normal.

Die Behandlungsmethode wird bereits seit den 1960er Jahren in den USA angewendet – in Europa ist die Methode noch relativ unbekannt. Sie hat ihren Ursprung bei Dr. Richard Stober. Die Störung des Schädels wird direkt behandelt, und erzielt deshalb bereits nach wenigen Behandlungen stabile Erfolge.

Wann kann Cranial Facial Release helfen?
CFR beschränkt sich nicht auf die Behandlung einer bestimmten Krankheit, sondern kann vielfältig angewendet werden. Patienten, die unter anderem unter folgenden Symptomen und Krankheitsbilder leiden, können mit CFR Erfolge erzielen:

  • Störungen der Atemwege
  • Nebenhöhlenbeschwerden
  • Schlafapnoe und nächtliche Atemaussetzer
  • Verschiebung der Nasenscheidewand
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgie
  • Kiefergelenksstörungen (CMD)
  • Dreh- und Schwankschwindel
  • Ohrgeräusche und Tinnitus
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • bei hormonellen Störungen
  • sowie bei Kopfschmerzen
  • Augenbeschwerden und Einschränkungen des Sehens

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